Garms, Borkowski und die anderen

Titelseite der Deutsch Kroner Kreiszeitung

Teil ❸ ▶︎ Bücher und Zeitungen prägten im 19. und 20. Jahrhundert auch im Kreis Deutsch Krone das gesellschaftliche Leben. Der folgende Aufsatz, der zuerst 2025 in polnischer Sprache in den »Wałeckie Zeszyty Muzealne« (Band 3) erschien, berichtet von den Buchhändlern, Buchdruckern und Buch- und Zeitungsverlegern, die in der Stadt Deutsch Krone (heute Wałcz) wirkten und lebten. Der vorliegende dritte Teil schildert die Entwicklung bis ins Jahr 1945.

Buchhändler und Verleger in Deutsch Krone 1833-1945

V. Borkowski, Halb und Benschuweit

Ottomar Borkowski wurde am 25. November 1877 als Sohn des Steuerkontrolleurs Ernst Borkowski (geb. 1833) und dessen Ehefrau Clara geb. Dornblüht (geb. 1850) in Deutsch Krone geboren.1Urząd Stanu Cywilnego w Wałczu: Akta zbiorcze urodzen poniemieckie … a. a. O., S. 635/636. Während der Vater aus einer protestantischen Beamtenfamilie in Marienwerder stammte, war die Mutter eine Tochter des örtlichen Färbereibesitzers Carl Heinrich Dornblüth.2Siehe dazu das Aufgebot der Eltern in Urząd Stanu Cywilnego w Wałczu: Akta zbiorowe małżeństwa (1874), In: Archiwum Państwowe w Koszalinie Oddział w Szczecinku, Signatur: 28/227/0/011, S. 79-84. Über die Eltern war der Sohn also sowohl mit dem Beamten- als auch mit dem Bürgermilieu seiner Heimatstadt verbunden.

Am 27. Juli 1911 starb in Deutsch Krone Franz Garms im Alter von 71 Jahren. Das »Börsenblatt« widmete ihm einen Nachruf, in dem es hieß:

»Mit Ihm ist nicht nur ein äußerst tätiger Berufskollege aus dem Leben geschieden, sondern auch ein Mann, der sich um die Stadt und das Gemeindewesen Deutsch-Krones hervorragende Verdienste erworben hat.«3Personalnachrichten. In: Börsenblatt, Nr. 176 vom 1.08.1911, S. 8764.

Kurz vor seinem Tod hatte Franz Garms sein Unternehmen an Willi Halb aus Marienburg [heute: Malbork] verkauft, da sich im Familienkreis kein Nachfolger fand. Die Thorner »Presse« berichtete:

»Die 72 Jahre hier bestehende P. Garms’sche Buchdruckerei mit dem Verlage der »Dt.-Kroner Zeitung«, die im Jahre 1877 von Franz Garms begründet wurde […] ist in den Besitz des Herrn W . Halb aus Marienburg, Sohn des Buchdruckereibesitzers Stadtrats Halb dortselbst, übergegangen und von diesem am 1. April übernommen worden.«4Besitzwechsel. In: Die Presse. Ostmärkische Tageszeitung, 29. Jahrgang, Nr. 81, Thorn, 5.04.1911, S. [2].

Der Druckereibesitzer Otto Halb besaß in Marienburg die »Marienburger Zeitung«, die im Jahr 1905 eine Auflage von 3100 Exemplaren erreichte.5H. O. Sperling: Zeitschriften-Adressbuch, 43. Ausgabe, Stuttgart 1906, S. 284. Bei seinem Sohn Willi Halb (1885-1961) stand die Zeitung ebenfalls im Mittelpunkt des Interesses: Schon bald ließ er die »Deutsch Kroner Zeitung« (nun ohne Bindestrich) sechs Mal in der Woche erscheinen und erhöhte ihre Auflage auf 3000 Exemplare.6Zeitungs-Katalog, Annoncen-Expedition Rudolf Mosse, 46. Auflage, Berlin 1913, S. 44.

Im September 1914 – also kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs – verkaufte auch Otto Brümmer seine Buchhandlung und eröffnete ein neues Geschäft in Berlin-Neukölln.7Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 214 v. 15.09.1914, S. 7228. Sein Nachfolger in Deutsch Krone war der Buchbindermeister Hermann Benschuweit, der aus Popelken bei Mehlauken [heute: Wyssokoje in der Oblast Kaliningrad] stammte.8Konkurse. In: Allgemeiner Anzeiger für Buchbindereien, 21. Jahrgang, Nr. 44, Stuttgart, 2.11.1906, S. 549. Innerhalb von vier Jahren hatten damit drei der vier Buchhandelsgeschäfte der Stadt die Besitzer gewechselt, was gewiss auch mit der schwierigen Konkurrenzsituation zusammenhing.

Diese Ansichtskarte aus der Sammlung von Witold Lewandowski zeigt die Lage von Brümmers Buchhandlung auf der Königstraße.

Nach dem Ende des Weltkriegs, in dem Ottomar Borkowski vom Oktober 1917 an als Soldat diente,9Mitteilung. In: Börsenblatt, Nr. 265 vom 13.11.1917, S. 7371. kam es in Deutsch Krone zu einer Konsolidierung des Buch- und Verlagswesens. Bereits im Februar 1919 kündigte Willi Halb mit einer Anzeige im »Börsenblatt« den Rückzug der Firma P. Garms aus dem »Geschäftszweig Buchhandel« zum 31. März 1919 an.10Mitteilung. In: Börsenblatt, Nr. 51 vom 18. März 1919. Im Jahr 1920 übergab Emil Schultz sein Unternehmen an den Sohn Paul (1883-1970), der wenig später den »Deutsch Kroner Stadt-und Landboten« an die katholische Zentrumspartei veräußerte und den eigenen Betrieb auf die Druckerei konzentrierte.11Familiennachrichten. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 8. Jahrgang, Nr. 12, Hannover, Dezember 1958, S. 14. – Die Zentrumspartei führte die Zeitung unter dem Titel »Die Grenzwacht« weiter. In der Stadt blieben lediglich die Buchhandlungen von Benschuweit und Borkowski bestehen, wobei sich erstere mehr und mehr der Buchbinderei und dem Papierhandel zuwandte. Auf diesem Geschäftsfeld blieb Hermann Benschuweit, der seinen Hauptsitz inzwischen in der Königstraße 109 hatte,12Eine zweite Filiale führte Benschuweit auf der Gymasialstraße 6 hinter dem Rathaus. C. F. Müller: Adressbuch des deutschen Buchhandels und verwandter Berufszweige, 26. Jahrgang, Leipzig 1921, S. 70. freilich eine wichtige Adresse, wie sich der Bauschüler Willy Schwencke im August 1976 erinnerte:

»Zurück aber zur Königsstraße. Wie eine Lebensader zog sie sich unendlich lang und fast gradlinig durch die ganze Stadt. Hier spielte sich in der Hauptsache das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben ab. […] Natürlich hatte dieser Straßenzug für uns Bauschüler auch sonst seine besondere Bedeutung. An ihm lagen der Mittagstisch Rump und weitere unentbehrliche Versorgungsbetriebe wie die Schlachtereien Busch und Koepp, die Bäckereien Haedtke und Loerzer, die Lieferanten der Lehrmittel und des technischen Bedarfs, die Firmen Halb und Benschuweit.«13W. Schwencke: Erinnerungen eines Bauschülers 1927-1931. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 26. Jahrgang, Nr. 8, Hannover im August 1976, S. 13.

Auch wenn sich Benschuweits Buchhandlung bis 1933 in den offiziellen Adressbüchern findet,14Adressbuch des Deutschen Buchhandels, 95. Jahrgang, 3. Abteilung, Leipzig 1933, S. 39. entwickelte sich Ottomar Borkowski nach 1920 unbestreitbar zum führenden Buchhändler der Stadt. Dabei kam der Ausfall der Konkurrenz für ihn selbst offenbar überraschend: Hatte er noch 1919 per Inserat nach einer gebrauchten »Leihbibliothek mit 500 Bänden«15Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 91 v. 8.05.1919, S. [A] 3757. gesucht, bewarb er im Jahr 1927 voll Selbstvertrauen sein »reichhaltiges, großes und modernes Bücherlager«16Anzeige. In: Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1927 [Hrsg. vom Kreisausschuss], 15. Jahrgang, Deutsch Krone [1926], S. 118. Dort auch das nächste Zitat. und versprach, alle Bestellungen »aufs schnellste und sorgfältigste« auszuführen. Borkowskis Geschäft befand sich nun im oberen Teil der Königstraße nahe dem Poetensteig und dem Gymnasium. Nach der Neunummerierung Ende der 1920er Jahre lautete seine Anschrift Königstraße 48;17Geschäftsübernahme. In: Börsenblatt, Nr. 45 vom 10.06.1944, S. 416 im Anzeigenteil. zwischen der Buchhandlung und dem Verlag der »Deutsch Kroner Zeitung« – dieser trug nun die Hausnummer 5218Akta miasta Wałcza: Gebäulichkeiten Garms-Halb, Königstrasse 52 (1883-1935). In: Archiwum Państwowe w Koszalinie, Signatur 26/84/0/1/177, Titel. – lag lediglich das renomierte Bekleidungshaus »Egtermeyer & Rumöller«.

Werbeanzeige der Buchhandlung Borkowskis, 1930er Jahre.

Der unverheiratete Borkowski war ein engagierter und leidenschaftlicher Buchhändler, der auch außerhalb seiner Heimatstadt einen guten Ruf genoss. Er nutzte moderne Werbematerialien, beteiligte sich an der Verbandsarbeit, bezog im »Börsenblatt« Stellung zu aktuellen Themen19Beispielsweise: Ein klassisches Beispiel! In: Börsenblatt, Nr. 70 vom 23.03.1922, S. [R] 376. und unterstützte junge Menschen beim Einstieg in den Beruf.20Siehe dazu seine Anzeigen in Börsenblatt, Nr. 58 vom 9.03.1923, S. 2079 und Nr. 87 vom 16.04.1931, S. 2495. Nach 1919 schloss er sich dem Pommerschen Buchhändlerverband an, in dem der Ostmarken-Verleger Oskar Eulitz (1865-1935) eine führende Rolle spielte.21Verband der Kreis- und Ortsvereine im deutschen Buchhandel. In: Börsenblatt, Nr. 269 v. 18.11.1922, S. [R] 1616. Von den Behörden aus dem jetzt polnischen Lissa/Leszno ausgewiesen, hatte sich Eulitz in Stolp [heute: Słupsk] niedergelassen, von wo aus er den revanchistischen »Deutschen Ostbund« unterstützte.22O. Eulitz: Literatur über die deutsche Ostmark. In: Börsenblatt, Nr. 276 v. 26.11.1925, S. 18918. Auch Borkowski, dessen Erfolgstitel um 1920 das kriegsverherrlichende Frontbuch »Der Todesrachen« von Franz Schauwecker war,23Er verkaufte 51 Exemplare des Buchs. Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 17 vom 22. Januar 1920, S.[A] 861. – Schauwecker lebte vor und nach dem Ersten Weltkrieg einige Jahre in Deutsch Krone. ließ keinen Zweifel daran, dass er mit seinem Geschäft eine nationale Mission verband. Er schrieb 1921:

»Ich bin persönlich stolz auf die Kulturarbeit, die ich hier in der Grenzmark dem Deutschtum leiste, und habe oft die Genugtuung, zu hören, daß meine Handlung in kultureller Hinsicht hoch einzuschätzen sei.«24Sprechsaal. In: Börsenblatt, Nr. 102 vom 3.05.1921, S. [R] 648.

Ein besonderes Ärgernis war es für Borkowski, dass in den Jahren 1919 und 1920 einige Verlage ihren Büchersendungen Ausfuhrbewilligungen nach Polen beifügten. Was wohl lediglich aus Unkenntnis über den Grenzverlauf nach Abschluss des Versailler Vertrages geschah, wurde ihm zur schwer erträglichen Provokation, über die er mehrfach Klage führte. Unter dem Titel »Deutsch Krone deutsch!« forderte er im »Börsenblatt«:

»Ich bitte doch nochmals darauf hinzuweisen, daß wir noch immer nicht zu Polen gehören und auch niemals, da wir ein vollständig national deutscher Kreis sind, dem edlen Polenreich angehören wollen. In dem letzten Zehnkilo-Paket waren nicht weniger als fünf Barpakete mit Ausfuhrbewilligungen enthalten, eine Berliner Firma hatte sogar stolz eine polnische Adresse geschrieben.«25Deutsch Krone deutsch! In: Börsenblatt, Nr. 119 vom 3.06.1920, S. [R] 564.

Im Jahr 1923 litt Borkowski unter der grassierenden Hyperinflation, die dazu führte, dass er ein Buch für 3 200 000 Mark verkaufte, dessen Preis sich bis zur Rechnungslegung durch den Großhandel auf 7 084 000 Mark erhöht hatte.26Grundzahl und Schlüsselzahl. In: Börsenblatt, Nr. 187 vom 13.08.1923, S. 1144.

Wie sehr die Buchhandlung im Mittelpunkt von Borkowskis Leben stand, verdeutlicht eine Anzeige im »Börsenblatt«, mit der er im Sommer 1925 einen »Reisegefährten für Gebirgswanderung« suchte.27W. Möller: Buch, Rundfunk und wandernde Sommerakademie. In: Börsenblatt, Nr. 168 vom 22.07.1926, S. [R] 919. Dort auch das folgende Zitat. Im Jahr darauf wanderte er mit dem Oranienburger Verlegersohn Walter Möller »über Mittenwald ins Tiroler Land hinein […] nach Salzburg« und diskutierte dabei aktuelle Probleme der Branche.

Schaplers Buchhandlung auf der Königstraße in Deutsch Krone.

Zum 50. Bestehen der Buchhandlung im Jahr 1928 erschien im »Börsenblatt« eine Würdigung der Arbeit Borkowskis, in der es hieß:

»Es gelang Herrn Borkowski, das Geschäft, das sich bei der Übernahme in wenig günstiger Entwicklung befand, mit Tatkraft, Geschick und Sachkenntnis zu Ansehen zu bringen. Eine Kunst- und Musikalien-Abteilung wurde angegliedert, das Personal vermehrt. Die Firma genießt heute den besten Ruf, und Beamte, die nach dem Osten versetzt werden, versichern dem Inhaber immer wieder, daß sie angenehm überrascht sind, neben den Naturschönheiten auch eine gute Buchhandlung vorzufinden.«28Kleine Mitteilungen. In: Börsenblatt, Nr. 50 vom 30.06.1928, S. [R] 741.

Der Hinweis auf die »nach dem Osten« versetzten Beamten ist interessant, verweist er doch darauf, dass sich der Kundenstamm der Buchhandlung in der Weimarer Republik nicht veränderte. Nach wie vor richtete sich Borkowskis Angebot in erster Linie an die Oberschicht der Beamten, Lehrer, Bürger und natürlich Gutsbesitzer, für die er ein »Lager in Werken für Landwirtschaft und Jagd« bereithielt.29Anzeige. In: Heimatkalender … ebenda. Selbst für die wohlhabenderen Bauern im Kreis waren neue Bücher fast unerschwinglich, kosteten doch bereits die für die Schule benötigten Lehrbücher mehr »als ein gutes Paar Stiefel«.30J. Polzin: Erinnerungen an Kindheit und Jugend (1929-1948), unveröffentlichtes Manuskript, S. 2.

Das vermehrte Personal der Buchhandlung war offenbar überwiegend weiblich, denn Borkowski suchte »für sein lebhaftes Sortiment«31Gehilfen- und Lehrlingsstellen. In: Börsenblatt, Nr. 215 vom 16.09.1930, S. 6726 in einer in einer »rein deutschen Kreisstadt«32Gehilfen- und Lehrlingsstellen. In: Börsenblatt, Nr. 20 vom 25.01.1921, S. [A] 868. Dort auch das nächste Zitat. meist gezielt nach »nicht zu jungen Buchhändlerinnen«, wobei er »Damen« bevorzugte, »welche die Stelle nicht als vorübergehend betrachteten«.33Gehilfen- und Lehrlingsstellen. In: Börsenblatt, Nr. 77 vom 31.03.1922, S. 3833. Dort auch das nächste Zitat. – Vergleiche auch die Anzeige in Börsenblatt, Nr. 136 vom 12.06.1924, S. 8278.

Eigene Verlagsaktivitäten Borkowskis blieben seltene Ausnahmen. Im Jahr 1927 veröffentlichte er unter der Firma »A. Schapler’s Buchhandlung« eine schmale Broschüre der Haushaltslehrerin Fanny John (1882-1958) mit dem Titel »Praktische Lebensführung in Familie und Gesellschaft«34Bibliographischer Teil. In: Börsenblatt, Nr. 96 vom 26.04.1927, S. 4011., 1929 kündigte er im »Börsenblatt« den Titel »Aus vergilbten Papieren der Stadt Deutsch Krone« von Bürgermeister Adolf Sperling an,35Bibliographischer Teil. In: Börsenblatt, Nr. 2 vom 3.01.1929, S. 44. vermutlich Mitte der 1930er Jahre brachte er unter eigenen Namen eine Ansichtskarte zum Gedenken an Hermann Löns heraus.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Borkowski der Nazi-Diktatur zumindest anfangs positiv gegenüber stand. Im »Heimatkalender« des Jahres 1934 – das war der erste, der nach Einrichtung der Diktatur erschien – bewarb er »Bilder des Reichspräsidenten und des Volkskanzlers in nur guter und künstlerischer Ausführung«.36Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1934 [Hrsg. vom Kreisausschuss], 22. Jahrgang, Deutsch Krone [1933], S. 158. Dort auch das nächste Zitat. – Volkskanzler war ein Propagandabegriff für den Diktator Adolf Hitler. Weiter ließ er wissen, er habe »die wichtigsten nationalsozialistischen Bücher stets vorrätig«. In späteren Jahrgängen des »Heimatkalenders« finden sich keine weiteren Inserate Borkowskis. Allerdings schaltete er im März 1935 eine Anzeige im »Börsenblatt«, in der er »in zweifacher Anzahl alle Neuigkeiten in Militaria« erbat.37Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 70 vom 23.03.1935, S. [U 4]. Der Ausbau Deutsch Krones zur bedeutenden Garnison hatte die Nachfrage in dieser Sparte zweifellos erhöht.

Die Buchhandlung von Ottomar Borkowski um 1935.

Ende November 1942 erteilte Borkowski seiner Gehilfin Edith Gutknecht (gest. 1959) Prokura für sein Geschäft,38Wöchentliche Übersicht über geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. In: Börsenblatt, Nr. 275 vom 3.12.1942, S. [U 4]. das er im März 1943 in »Buchhandlung Ottomar Borkowski« umfirmierte.39Wöchentliche Übersicht über geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. In: Börsenblatt, Nr. 70/71 vom 25.03.1943, S. [U 4]. Ottomar Borkowski starb »nach langem Leiden« am 2. Dezember 1943 im Alter von 66 Jahren in Deutsch Krone.40Todesanzeige. In: Börsenblatt, Nr. 180 vom 27.12.1943, S. [11]. Dort auch die weiteren Angaben und das folgende Zitat. In der Todesanzeige im »Börsenblatt« hieß es:

»Wir betrauern aufs tiefste den Heimgang unseres gütigen und hochverehrten Chefs, der seine unermüdliche Schaffenskraft in den Dienst des guten deutschen Buches gestellt hatte. Uns Mitarbeiters wird er in seiner edlen Gesinnung und herzlichen Verbundenheit unvergessen bleiben.«

Traueranzeige für Ottomar Borkowski im Börsenblatt vom 27. Dezember 1943

Nach dem Tod ging die Buchhandlung »als Vermächtnis« auf die unverheiratete Edith Gutknecht über,41Geschäftsübernahme. In: Börsenblatt, Nr. 45 vom 10.06.1944, S. [A] 416. Dort die weiteren Zitate. welche die Firmierung unverändert beibehielt und die »Herrn Verleger« bat, »das Vertrauen, das sie der von Herrn Borkowski 33 Jahre geleiteten Firma entgegengebracht haben«, auf sie zu übertragen. Die Besitzveränderung wurde am 30. März 1944 gerichtlich eingetragen.42Handelsregister, Amtsgericht Dt. Krone, Nr. 336. In: Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Nr. 85, 5. Beilage, Berlin, 13.04.1944, S. [1]. Elf Monate später existierte die Buchhandlung nicht mehr. Sie wurde zusammen mit dem nahgelegenen Gebäude des Garms’schen Verlages bei den schweren Kämpfen im Februar 1945 nahezu vollständig zerstört. Im März 1946 berichtet der vormalige Kreis­oberinspektor August Mielke (1885-1964) aus dem nun polnischen Wałcz:

»In der Königstraße, vom Markt bis zur Pietagruppe sind in den Ruinen der abgebrannten Häuser, wie Krause, Halb, Borkowski, Egtermeyer, Pfeiffer, Leitzke, Krüger, Wolke usw., eine große Anzahl von Verkaufsbuden (Kioske) entstanden, in denen mit allen möglichen Artikeln gehandelt und getauscht wird.«43H.-G. Kroening/C. E. Mirow: Die Grenzmark und Landrat Dr. Knabe. Bonn 1995, S. 165.

Ein knappes Porträt des Buchhändlers Ottomar Borkowski findet sich in den Erinnerungen von Doris Ottlitz (1923-2020), der Tochter des Direktors der Landwirtschaftsschule in Deutsch Krone, Friedrich Prasse (1890-1973). Sie erinnerte sich an einen Einkauf, den sie kurz vor einem Weihnachtsfest in den 1930er Jahren mit ihrem Vater unternahm:

»Zuerst zu Borkowsky [sic!], dem Buchhändler. Papa verhandelte lange mit diesem ›Bücherwurm‹, der genau wie bei Spitzweg auf einer sehr hohen Leiter zu seinen Büchern heraufstieg, lang und schlank, mit einem hellen Kranz von abstehenden Haaren um sein Haupt und einer Nickelbrille. Papa entschied sich dann für das neueste und aktuellste Buch der Saison, den ›Pieter Breughel‹ von Felix Timmermans […]«44D. Ottlitz: Erinnerungen an eine Kindheit in Deutsch Krone. Gelnhausen-Roth 2016, S. 326.

Zum Abschluss soll kurz die weitere Geschichte der Firma »P. Garms »dargestellt werden, die bis 1945 im Eigentum von Willi Halb blieb. Der Verlag, der hauptsächlich die »Deutsch Kroner Zeitung« publizierte, hatte in der Nachkriegszeit große Probleme, die frühere Stellung zu behaupten. Neben der Inflation, die Halb zwang, den Umfang das Blattes auf einen halben Bogen täglich zu reduzieren,45Gründungen, Veränderungen, Personalien usw. In: Zeitungs-Verlag, 23. Jahrgang, Nr. 50, Berlin, 15.12.1922, Spalte 1612. war vor allem die wachsende Konkurrenz bedrohlich. Diese bestand zunächst aus der katholischen »Grenzwacht«, die zwar in Schneidemühl [heute: Piła] gedruckt wurde, aber auch im Kreis Deutsch Krone viele Leser fand. Dann war da noch der »Gesellige« – ein traditionelles Inseratenblatt –, der 1920 aus dem nun polnischen Grudziądz/Graudenz nach Schneidemühl verlagert wurde. Inhaber dieser Zeitung war Paul Tettenborn (1868-1946), der auch den »General-Anzeiger« in Landsberg an der Warthe verlegte und an Papierfabriken beteiligt war. Wie die »Deutsch Kroner Zeitung« wandte sich auch der »Gesellige« vor allem an die evangelische, deutschnationale Oberschicht.

Titel der Deutsch Kroner Zeitung im Jahr 1919

Unter den Bedingungen dieser »nicht immer fairen Zeitungskonkurrenz«46Willi Halb 70 Jahre alt. In: Deutsch Kroner Heimatbrief, 5. Jahrgang, Nr. 4, Hannover, April 1955, S. 9. konnte Halb kaum vom Anstieg der Einwohnerzahl Deutsch Krones profitieren, die zwischen 1910 und 1925 von 767347Verzeichnis der Ortschaften und Wohnplätze des Kreises. In: Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1915 [Hrsg. vom Königl. Landratsamt], 3. Jahrgang, Deutsch Krone [1914], S. 24/25. auf 10 11748Ortschaften und Wohnplätze des Kreises. In: Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1927 … a. a. O., S. 86/87. wuchs. Für das Jahr 1927 ist für die »Deutsch Kroner Zeitung« eine Auflage von 3500 Exemplaren nachgewiesen,49H. O. Sperling: Zeitschriften- u. Zeitungs-Adreßbuch, 53. Ausgabe, Stuttgart 1927, S. 429. während die »Grenzwacht« bereits 6000 Exemplare erreichte.50Ebenda.

Im Jahr 1925 suchte Halb nach einer gebrauchten »Rotations-Maschine […], gut erhalten« für seinen Zeitungsverlag.51Anzeige. In: Zeitungs-Verlag, 26. Jahrgang, Nr. 37, Berlin, 11.09.1925, Spalte 2500. Im gleichen Jahr schaltete er auch Inserate, um einen »arbeitsfreudigen evangel[ischen] Redakteur« zu finden.52Anzeige. In: Zeitungs-Verlag, 25. Jahrgang, Nr. 4, Berlin, 23.01.1925, Spalte 303. Dort auch die weiteren Zitate. Dieser sollte »mit treudeutscher Gesinnung die Schriftleitung der Zeitung« versehen und »besonders den Heimatteil« pflegen:

»Zuverlässige Lokalberichterstattung, Plaudereien, Musik- und Theaterbesprechungen gehören zum Tätigkeitsgebiet.«

Der gefundene Redakteur hieß Otto Kniese (1898-1977) und verantworte von 1925 bis 1937 den Textteil der Zeitung.53A. Garmse: Otto Kniese wird 75 Jahre. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 23. Jahrgang, Nr. 1, Hannover, Januar 1973, S. 16 f. Unter Knieses Leitung wandte sich die »Deutsch Kroner Zeitung« schon vor 1933 weit nach rechts und immer häufiger fand sich »in der Heimatpresse irgendein antisemitisch angehauchter Artikel«.54E. Landau: Mein Leben vor und nach Hitler, unveröffentlichtes Typoskript aus dem Jahr 1940. In: Leo Baeck Institut, Jerusalem, Signatur: LBIJER211, S. 39. Im Jahr 1934 wurde das Blatt in »Deutsch Kroner Kreiszeitung« umbenannt, fiel aber bis 1937 auf eine Auflage von nur noch 3084 Exemplaren zurück.55ALA-Zeitungskatalog, 62. Jahrgang, Berlin 1937, S. 207. Die »Grenzwacht« in Schneidemühl wurde nun mit einer Auflage von 5480, der »Gesellige« mit 11 900 Exemplaren verzeichnet.

Titelseite der Grenzwacht im Jahr 1938.

Im Jahr 1937 ging Kniese als Schriftleiter zur »Hersfelder Zeitung« nach Hessen,56Handbuch der Deutschen Tagespresse, 6. Auflage, Leipzig und Frankfurt/Main 1937, S. 120. seine Nachfolge in Deutsch Krone trat der frühere Schauspieler Beowulf Beier (Lebensdaten fehlen) an.57A. a. O., S. 99. Im selben Jahr Jahr wurden das bislang selbständige »Tageblatt« für Schloppe und Tütz zur Einstellung seines Betriebes gezwungen,58G. Eichhorn: Geschichte des Zeitungswesens … a. a. O., S. 118. wodurch sich die Auflage der Deutsch Kroner Kreiszeitung wieder auf 3502 Exemplare erhöhte.59Handbuch der Deutschen Tagespresse … a. a. O., S. 120.

Willi Halb behauptete später, er habe unter der Hitler-Diktatur »den Entzug [der] mit großen Opfern gehaltenen ›Deutsch Kroner Kreiszeitung‹ hinnehmen müssen«,60Zeitungsverleger W. Halb (Deutsch Krone) 75. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 10. Jahrgang, Nr. 5, Hannover, Mai 1960, S. 7. diese Aussage kann jedoch nicht überprüft werden. Das Archiv der Firma »P. Garms« wie auch der Gesamtbestand ihrer Zeitungen wurden 1945 vernichtet. Nur wenige Einzelexemplare haben überlebt und werden heute als Sammlerstücke gehandelt.

Lesezeichen der Buchhandlung Borkowskis, 1930er Jahre

Anmerkungen

  • 1
    Urząd Stanu Cywilnego w Wałczu: Akta zbiorcze urodzen poniemieckie … a. a. O., S. 635/636.
  • 2
    Siehe dazu das Aufgebot der Eltern in Urząd Stanu Cywilnego w Wałczu: Akta zbiorowe małżeństwa (1874), In: Archiwum Państwowe w Koszalinie Oddział w Szczecinku, Signatur: 28/227/0/011, S. 79-84.
  • 3
    Personalnachrichten. In: Börsenblatt, Nr. 176 vom 1.08.1911, S. 8764.
  • 4
    Besitzwechsel. In: Die Presse. Ostmärkische Tageszeitung, 29. Jahrgang, Nr. 81, Thorn, 5.04.1911, S. [2].
  • 5
    H. O. Sperling: Zeitschriften-Adressbuch, 43. Ausgabe, Stuttgart 1906, S. 284.
  • 6
    Zeitungs-Katalog, Annoncen-Expedition Rudolf Mosse, 46. Auflage, Berlin 1913, S. 44.
  • 7
    Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 214 v. 15.09.1914, S. 7228.
  • 8
    Konkurse. In: Allgemeiner Anzeiger für Buchbindereien, 21. Jahrgang, Nr. 44, Stuttgart, 2.11.1906, S. 549.
  • 9
    Mitteilung. In: Börsenblatt, Nr. 265 vom 13.11.1917, S. 7371.
  • 10
    Mitteilung. In: Börsenblatt, Nr. 51 vom 18. März 1919.
  • 11
    Familiennachrichten. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 8. Jahrgang, Nr. 12, Hannover, Dezember 1958, S. 14. – Die Zentrumspartei führte die Zeitung unter dem Titel »Die Grenzwacht« weiter.
  • 12
    Eine zweite Filiale führte Benschuweit auf der Gymasialstraße 6 hinter dem Rathaus. C. F. Müller: Adressbuch des deutschen Buchhandels und verwandter Berufszweige, 26. Jahrgang, Leipzig 1921, S. 70.
  • 13
    W. Schwencke: Erinnerungen eines Bauschülers 1927-1931. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 26. Jahrgang, Nr. 8, Hannover im August 1976, S. 13.
  • 14
    Adressbuch des Deutschen Buchhandels, 95. Jahrgang, 3. Abteilung, Leipzig 1933, S. 39.
  • 15
    Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 91 v. 8.05.1919, S. [A] 3757.
  • 16
    Anzeige. In: Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1927 [Hrsg. vom Kreisausschuss], 15. Jahrgang, Deutsch Krone [1926], S. 118. Dort auch das nächste Zitat.
  • 17
    Geschäftsübernahme. In: Börsenblatt, Nr. 45 vom 10.06.1944, S. 416 im Anzeigenteil.
  • 18
    Akta miasta Wałcza: Gebäulichkeiten Garms-Halb, Königstrasse 52 (1883-1935). In: Archiwum Państwowe w Koszalinie, Signatur 26/84/0/1/177, Titel.
  • 19
    Beispielsweise: Ein klassisches Beispiel! In: Börsenblatt, Nr. 70 vom 23.03.1922, S. [R] 376.
  • 20
    Siehe dazu seine Anzeigen in Börsenblatt, Nr. 58 vom 9.03.1923, S. 2079 und Nr. 87 vom 16.04.1931, S. 2495.
  • 21
    Verband der Kreis- und Ortsvereine im deutschen Buchhandel. In: Börsenblatt, Nr. 269 v. 18.11.1922, S. [R] 1616.
  • 22
    O. Eulitz: Literatur über die deutsche Ostmark. In: Börsenblatt, Nr. 276 v. 26.11.1925, S. 18918.
  • 23
    Er verkaufte 51 Exemplare des Buchs. Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 17 vom 22. Januar 1920, S.[A] 861. – Schauwecker lebte vor und nach dem Ersten Weltkrieg einige Jahre in Deutsch Krone.
  • 24
    Sprechsaal. In: Börsenblatt, Nr. 102 vom 3.05.1921, S. [R] 648.
  • 25
    Deutsch Krone deutsch! In: Börsenblatt, Nr. 119 vom 3.06.1920, S. [R] 564.
  • 26
    Grundzahl und Schlüsselzahl. In: Börsenblatt, Nr. 187 vom 13.08.1923, S. 1144.
  • 27
    W. Möller: Buch, Rundfunk und wandernde Sommerakademie. In: Börsenblatt, Nr. 168 vom 22.07.1926, S. [R] 919. Dort auch das folgende Zitat.
  • 28
    Kleine Mitteilungen. In: Börsenblatt, Nr. 50 vom 30.06.1928, S. [R] 741.
  • 29
    Anzeige. In: Heimatkalender … ebenda.
  • 30
    J. Polzin: Erinnerungen an Kindheit und Jugend (1929-1948), unveröffentlichtes Manuskript, S. 2.
  • 31
    Gehilfen- und Lehrlingsstellen. In: Börsenblatt, Nr. 215 vom 16.09.1930, S. 6726
  • 32
    Gehilfen- und Lehrlingsstellen. In: Börsenblatt, Nr. 20 vom 25.01.1921, S. [A] 868. Dort auch das nächste Zitat.
  • 33
    Gehilfen- und Lehrlingsstellen. In: Börsenblatt, Nr. 77 vom 31.03.1922, S. 3833. Dort auch das nächste Zitat. – Vergleiche auch die Anzeige in Börsenblatt, Nr. 136 vom 12.06.1924, S. 8278.
  • 34
    Bibliographischer Teil. In: Börsenblatt, Nr. 96 vom 26.04.1927, S. 4011.
  • 35
    Bibliographischer Teil. In: Börsenblatt, Nr. 2 vom 3.01.1929, S. 44.
  • 36
    Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1934 [Hrsg. vom Kreisausschuss], 22. Jahrgang, Deutsch Krone [1933], S. 158. Dort auch das nächste Zitat. – Volkskanzler war ein Propagandabegriff für den Diktator Adolf Hitler.
  • 37
    Anzeige. In: Börsenblatt, Nr. 70 vom 23.03.1935, S. [U 4].
  • 38
    Wöchentliche Übersicht über geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. In: Börsenblatt, Nr. 275 vom 3.12.1942, S. [U 4].
  • 39
    Wöchentliche Übersicht über geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. In: Börsenblatt, Nr. 70/71 vom 25.03.1943, S. [U 4].
  • 40
    Todesanzeige. In: Börsenblatt, Nr. 180 vom 27.12.1943, S. [11]. Dort auch die weiteren Angaben und das folgende Zitat.
  • 41
    Geschäftsübernahme. In: Börsenblatt, Nr. 45 vom 10.06.1944, S. [A] 416. Dort die weiteren Zitate.
  • 42
    Handelsregister, Amtsgericht Dt. Krone, Nr. 336. In: Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Nr. 85, 5. Beilage, Berlin, 13.04.1944, S. [1].
  • 43
    H.-G. Kroening/C. E. Mirow: Die Grenzmark und Landrat Dr. Knabe. Bonn 1995, S. 165.
  • 44
    D. Ottlitz: Erinnerungen an eine Kindheit in Deutsch Krone. Gelnhausen-Roth 2016, S. 326.
  • 45
    Gründungen, Veränderungen, Personalien usw. In: Zeitungs-Verlag, 23. Jahrgang, Nr. 50, Berlin, 15.12.1922, Spalte 1612.
  • 46
    Willi Halb 70 Jahre alt. In: Deutsch Kroner Heimatbrief, 5. Jahrgang, Nr. 4, Hannover, April 1955, S. 9.
  • 47
    Verzeichnis der Ortschaften und Wohnplätze des Kreises. In: Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1915 [Hrsg. vom Königl. Landratsamt], 3. Jahrgang, Deutsch Krone [1914], S. 24/25.
  • 48
    Ortschaften und Wohnplätze des Kreises. In: Heimatkalender für den Kreis Deutsch Krone 1927 … a. a. O., S. 86/87.
  • 49
    H. O. Sperling: Zeitschriften- u. Zeitungs-Adreßbuch, 53. Ausgabe, Stuttgart 1927, S. 429.
  • 50
    Ebenda.
  • 51
    Anzeige. In: Zeitungs-Verlag, 26. Jahrgang, Nr. 37, Berlin, 11.09.1925, Spalte 2500.
  • 52
    Anzeige. In: Zeitungs-Verlag, 25. Jahrgang, Nr. 4, Berlin, 23.01.1925, Spalte 303. Dort auch die weiteren Zitate.
  • 53
    A. Garmse: Otto Kniese wird 75 Jahre. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 23. Jahrgang, Nr. 1, Hannover, Januar 1973, S. 16 f.
  • 54
    E. Landau: Mein Leben vor und nach Hitler, unveröffentlichtes Typoskript aus dem Jahr 1940. In: Leo Baeck Institut, Jerusalem, Signatur: LBIJER211, S. 39.
  • 55
    ALA-Zeitungskatalog, 62. Jahrgang, Berlin 1937, S. 207.
  • 56
    Handbuch der Deutschen Tagespresse, 6. Auflage, Leipzig und Frankfurt/Main 1937, S. 120.
  • 57
    A. a. O., S. 99.
  • 58
    G. Eichhorn: Geschichte des Zeitungswesens … a. a. O., S. 118.
  • 59
    Handbuch der Deutschen Tagespresse … a. a. O., S. 120.
  • 60
    Zeitungsverleger W. Halb (Deutsch Krone) 75. In: Deutsch Kroner und Schneidemühler Heimatbrief, 10. Jahrgang, Nr. 5, Hannover, Mai 1960, S. 7.

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